Rumänien sieht sich einer der schwersten hydrologischen Dürreperioden der letzten Jahrzehnte gegenüber, und der Wasserstand der Donau könnte im August unter das niedrigste jemals registrierte Niveau fallen.
Derzeit beträgt der Wasserstand der Donau 1.550 m³/s, fast dreimal so niedrig wie der mehrjährige Durchschnitt. Die Behörden warnen, dass die nächsten zwei Wochen entscheidend sind und Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der erforderlichen Wasserstände angekündigt werden, einschließlich für den Betrieb des Kernkraftwerks in Cernavodă. Die Dürre betrifft auch die Flüsse in Crișana, Banat, Oltenia, Muntenia und Moldau, und in einigen Gebieten sind bereits Trockenheitsphänomene aufgetreten.
Die Behörden bereiten technische Interventionen vor, einschließlich der kontrollierten Senkung von Barken, um das Wasser zu lenken. Außerdem wird die Bevölkerung aufgefordert, Wasser und Elektrizität verantwortungsbewusst zu nutzen. Trotz der Schwierigkeiten haben die Speicherseen im Land einen Füllstand von etwa 70%, was eine strategische Reserve für die Wasserversorgung bietet.
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