Der rumänische Grundwortschatz umfasst etwa 60-70 Wörter ungarischer Herkunft, wie 'neam', 'gând', 'holdă' und 'belșug'. Der Linguist Bogdan Harhătă betont, dass diese sprachlichen Entlehnungen das Ergebnis eines langen Zusammenlebens zwischen den beiden Völkern sind, beginnend im 9. Jahrhundert. Die Liste der Wörter umfasst gebräuchliche Begriffe, aber auch einige veraltete Wörter.
Harhătă erwähnt, dass viele dieser Wörter durch Literatur und regionale Dialekte in die rumänische Sprache eingegangen sind. Der Linguist erinnert auch an die ungarischen Toponyme in Rumänien, wie Timișoara und Hunedoara, sowie an Wörter, die aus dem Rumänischen ins Ungarische übernommen wurden. Der Artikel behandelt auch die Kontroversen über die Etymologie einiger Wörter, wie 'mântuire' und 'canaf', und hebt die Komplexität der sprachlichen Kontakte zwischen Rumänisch und Ungarisch hervor.
Aus dem Ungarischen entlehnte Wörter im Standardrumänisch, laut Bogdan Harhătă
„ademeni“
„agriș“
„alcătui“
„aldămaș“
„alean“
„altoi“ (Substantiv)
„arendă“
„arpacaș“
„bardă“
„bănuți“
„bâlci“
„bântui“
„belșug“
„bizui“
„bocanc“
„canaf“*
„cheltui“
„chezaș“
„chibzui“
„chip“
„copoi“
„corci“
„făgaș“
„făgădui“
„fel“
„gazdă“
„gând“
„ghimbir“
„gingaș“
„giulgiu“
„guler“
„haită“*
„harță“
„hârciog“
„hârdău“
„holdă“
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