Der Präsident der Ukraine, Volodymyr Selenskyj, hat gewarnt, dass Wahlen während des Krieges einen "Tsunami" darstellen könnten, der "die Ukraine zerreißen" würde.
Seine Aussagen wurden im Kontext eines umstrittenen Aufrufs des ehemaligen Verteidigungsministers Mychajlo Fedorov gemacht, der die Durchführung von Wahlen trotz der russischen Invasion gefordert. Selenskyj betonte, dass unter dem Kriegsrecht, das seit Februar 2022 in Kraft ist, keine Wahlen stattfinden können.
Er erwähnte logistische Schwierigkeiten, wie die Stimmabgabe von Soldaten und Flüchtlingen, und erklärte, dass die Durchführung einer Wahl zur Zerstörung des Landes führen könnte. Auch seine Entscheidung, Fedorov abzusetzen, hat Proteste ausgelöst, und Selenskyj betonte die Bedeutung der Einheit zwischen Gesellschaft und Militär.
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