Donald Trump soll seine Regierung direkt angewiesen haben, Millionen von Dokumenten aus den Ermittlungen gegen Jeffrey Epstein zu vertuschen, behauptet sein ehemaliger Verbündeter Tucker Carlson. Die Aussage machte er in einem Interview mit dem Magazin Vanity Fair, über das The Independent berichtete.
Carlson erklärte, er habe den Präsidenten im Sommer 2025 aufgefordert, alle Dokumente im Zusammenhang mit Epstein zu veröffentlichen, dem Sexualstraftäter, der 2019 im Gefängnis starb. Dem Kommentator zufolge habe Trump ihm geantwortet, die Akten seien Teil einer Verschwörung gegen ihn, vergleichbar mit den „Russiagate“-Ermittlungen. Auf die Frage, welche Entscheidung direkt vom Präsidenten gekommen sei, antwortete Carlson, es gehe um den Befehl, „alles zu vertuschen“.
Die Aussagen fallen in den Kontext einer politischen und juristischen Auseinandersetzung über die Veröffentlichung der Epstein-Akten. Nach anhaltendem Druck aus dem Kongress unterzeichnete Trump Ende vergangenen Jahres ein Gesetz zur Transparenz der Dokumente.
Trumps Name taucht auf Tausenden Seiten auf, doch dem Präsidenten wurden im Zusammenhang mit Epstein keine Straftaten vorgeworfen, und er bestreitet jegliches Fehlverhalten. Das Weiße Haus erklärt, Trump sei entlastet worden und habe mehr für die Opfer getan als seine Vorgänger. Carlson hat sich inzwischen vom Präsidenten distanziert und dessen Positionen zum Krieg im Iran kritisiert.
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