Der Ministerrat der Iberischen Halbinsel hat einen Bericht zur Überprüfung der Nachhaltigkeitsstrategie 2030 genehmigt, der 100 Ziele umfasst, darunter auch eine universelle Kindergeldzahlung. Diese Initiative, die vom Ministerium für Soziale Rechte vorgeschlagen wurde, zielt darauf ab, die Kinderarmut zu reduzieren, die etwa 29,2 % der Minderjährigen in Spanien betrifft, was weit über dem EU-Durchschnitt liegt. Minister Pablo Bustinduy hob die positive Auswirkung dieser Maßnahme auf die spanische Demokratie hervor. Das Ziel ist, dass das Kindergeld alle Familien mit Kindern erreicht, mit dem Potenzial, über 530.000 Kinder aus der Armut zu holen. Zur Finanzierung dieser Maßnahme wird über die Einführung einer 2%igen Steuer auf große Vermögen diskutiert, wobei geschätzt wird, dass dies bis zu 5,2 Milliarden Euro generieren könnte. Die Leistung von 200 Euro pro Monat könnte Realität werden, und die Koalitionsregierung arbeitet bereits an deren Umsetzung.
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