Serbien und die NATO haben zum ersten Mal nach dem Krieg im Kosovo gemeinsame Militärübungen gestartet, ein symbolischer Moment für die Beziehungen zwischen Belgrad und der Nordatlantischen Allianz.
Die Übungen, an denen etwa 600 Soldaten aus Serbien, Italien, Rumänien und der Türkei teilnehmen, finden im Rahmen des NATO-Programms Partnerschaft für den Frieden statt und zielen darauf ab, die regionale Stabilität aufrechtzuerhalten. Obwohl die Zusammenarbeit mit der NATO ein sensibles Thema in Serbien ist, betonen die serbischen Behörden, dass die Übungen die militärische Neutralität des Landes respektieren.
Serbien, das kein NATO-Mitglied ist, hat in Rüstungen aus verschiedenen Quellen investiert, einschließlich aus NATO-Mitgliedstaaten, aber auch aus Russland und China.
Die Übungen werden bis zum 23. Mai stattfinden, und NATO-Beamte haben erklärt, dass sie wichtig für die Stabilität der Region sind, während sie gleichzeitig die Neutralität Serbiens respektieren.
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