Die schwedische Regierung, unter der Leitung von Premierminister Ulf Kristersson, hat die Verschärfung der Regeln für den Erwerb der Staatsbürgerschaft angekündigt und verlangt eine Wartezeit von acht Jahren, im Vergleich zu fünf Jahren derzeit. Die neuen Anforderungen umfassen ein monatliches Mindesteinkommen von 20.000 schwedischen Kronen und einen Test zum Verständnis der schwedischen Gesellschaft. Johan Forssell, der Minister für Migration, betonte, dass diese Regeln viel strenger sind als die aktuellen. Außerdem werden Personen mit einem Strafregister noch längere Wartezeiten haben.
Die schwedische Regierung wird auch strengere Maßnahmen für Asylbewerber umsetzen, die verpflichtet werden, während der Bearbeitung ihrer Anträge in Empfangszentren zu wohnen. Diejenigen, die diese Regeln nicht einhalten, riskieren, ihre Sozialleistungen zu verlieren. Diese Maßnahmen kommen im Kontext eines Rückgangs der Asylanträge, der den niedrigsten Stand seit 40 Jahren erreicht hat, und spiegeln einen Trend zur Verschärfung der Einwanderungspolitik in Schweden wider. Die neuen Regeln für die Staatsbürgerschaft treten am 6. Juni in Kraft.
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