Thomas Nilsson, der Leiter des Militärischen Geheimdienstes und der Sicherheitsdienste Schwedens, erklärte gegenüber dem Financial Times, dass die russische Wirtschaft in einem prekären Zustand ist, mit zwei möglichen Szenarien: einem langfristigen Rückgang oder einem wirtschaftlichen Schock. Obwohl die Ölpreise gestiegen sind, war dies nicht ausreichend, um das Haushaltsdefizit des Kremls zu decken.
Putin hat kürzlich eingeräumt, dass die wirtschaftlichen Leistungen hinter den Erwartungen zurückbleiben und die Inflation möglicherweise unterschätzt wird. Schweden behauptet, dass Russland wirtschaftliche Daten manipuliert, um die westlichen Verbündeten in die Irre zu führen. Auch die wirtschaftlichen Probleme betreffen den Verteidigungssektor, und Nilsson warnte, dass Russland Schwierigkeiten haben wird, die Invasion in der Ukraine zu finanzieren. Schweden hat die europäischen Länder aufgefordert, die Sanktionen gegen Russland zu verschärfen, um dessen wirtschaftliche Schwächen auszunutzen.
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