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Kaupo Rosin, der Direktor des Estnischen Auslandsnachrichtendienstes, erklärte in einem Interview mit The Telegraph, dass Russland sowohl an der militärischen Front als auch in der Wirtschaft mit zunehmendem Druck konfrontiert ist.
Die menschlichen Verluste, die die russische Armee erlitten hat, übersteigen die Rekrutierungskapazität, und die ukrainischen Angriffe auf die Öl-Infrastruktur beeinträchtigen die Einnahmen Moskaus, so er.
Rosin betonte, dass in den Machtkreisen Moskaus Stimmen laut werden, die Putin auffordern, die Kriegsstrategie zu überdenken, aber die Beendigung des Konflikts könnte als "Schwäche" angesehen werden.
Die estnischen Dienste schätzen auch die Wahrscheinlichkeit einer neuen Mobilisierung in Russland auf 50%. Rosin warnte, dass Russland keinen konventionellen militärischen Angriff auf einen NATO-Staat starten wird, aber die Bedrohungen durch Sabotage und Cyberangriffe seitens des GRU bleiben eine große Sorge für Europa.
Im Kontext der Friedensverhandlungen schlug der CIA-Direktor John Ratcliffe ein trilaterales Treffen zwischen den Führern der USA, Russlands und der Ukraine vor, um die Gespräche wiederzubeleben.
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