Ryanair bestreitet die Aussage eines serbischen Passagiers, der behauptet, während des Flugs FR1879 von Griechenland nach Deutschland am 10. Juli 2026 durch ein zerborstenes Flugzeugfenster gesogen worden zu sein. Das Unternehmen erklärt, der Mann sei zum Fenster gezogen worden, habe die Maschine jedoch nicht verlassen.
Ryanair-CEO Michael O’Leary erklärte, der Passagier sei „mit Sicherheit zum Fenster gezogen worden“, jedoch „nicht durch das Fenster hinausgelangt“. Sein Anwalt behauptet, dass nach der plötzlichen Dekompression des Flugzeugs der Kopf und der rechte Arm des 61-jährigen Ljubisa Karović durch das zerborstene Fenster gesogen worden seien.
Die Ehefrau des Mannes und zwei weitere Passagiere sollen ihn an den Beinen festgehalten haben, bis das Flugzeug notlandete. Karović wurde mit schweren Verletzungen, Verbrennungen und Verletzungen an der rechten Hand ins Krankenhaus gebracht. Seine Ehefrau erklärte, der Sicherheitsgurt habe ihm das Leben gerettet.
Der Vorfall wird vom National Transportation Safety Board der USA gemeinsam mit Boeing, GE und Ryanair untersucht. Den vorläufigen Erkenntnissen des NTSB zufolge brach kurz nach dem Start ein Lüfterblatt des Triebwerks ab. Mehrere Passagiere berichteten, eine Explosion gehört zu haben. Das Flugzeug wurde von Malta Air, einer Ryanair-Tochtergesellschaft, betrieben; eine im Mai durchgeführte Ultraschallprüfung hatte keine Probleme festgestellt.
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