Das Justizministerium Russlands hat Human Rights Watch auf die Liste der als unerwünscht geltenden ausländischen und internationalen Nichtregierungsorganisationen gesetzt, wodurch deren Tätigkeit in Russland verboten wird. Diese Entscheidung, die am 28. November bekannt gegeben wurde, wird als Zeichen der zunehmenden Repression unter dem Kreml-Regime angesehen. Philippe Bolopion, Geschäftsführer von Human Rights Watch, betonte, dass, obwohl die Mission der Organisation konstant im Einsatz für die Menschenrechte bleibt, die russische Regierung zunehmend diktatorische Politiken angenommen hat. Im Jahr 2022, nach der Invasion in der Ukraine, wurde das Büro von Human Rights Watch in Moskau geschlossen, und die Tätigkeit wurde trotz der Einschränkungen fortgesetzt. Die Entscheidung, die Organisation zu verbieten, wurde am 10. November getroffen, aber die offiziellen Gründe wurden nicht mitgeteilt. Das Gesetz über "unerwünschte" Organisationen ist ein legislatives Instrument, das von den russischen Behörden verwendet wird, um Kritiken zum Schweigen zu bringen und unabhängige Bürgerorganisationen zu paralysieren. Auch GSC Game World, ein ukrainischer Videospielentwickler, wurde auf dieselbe Liste gesetzt.
Quellen
Neueste Nachrichten
12:50
Australien wird vollständig von künstlicher Intelligenz generierte Musikstücke aus den offiziellen Musikcharts ausschließen.
12:48
Rumänien-Pokal: Spielplan der ersten Runde der Gruppenphase
12:38
Fast 2.000 Radfahrer aus 17 Ländern werden bei L'Étape Rumänien by Tour de France anwesend sein. Welche Straßen in der Hauptstadt werden gesperrt?
12:32
Verfälsches Olivenöl und Honig mit Authentizitätsproblemen, die im EU-Bericht über Lebensmittelbetrug gemeldet wurden.
12:24
Eine russische Einflussoperation hat ihr Ziel nach Frankreich und Deutschland verlagert, während Europa die Unterstützung für die Ukraine erhöht hat.
Mehr Nachrichten ansehen