Mit Unterstützung Spaniens wird die Niederlande der Europäischen Kommission eine Reihe von Vorschlägen zum Schutz Minderjähriger in sozialen Netzwerken vorlegen. Der Plan sieht die Festlegung eines gemeinsamen Mindestalters auf Ebene der Europäischen Union, die Überprüfung der Wahrung der Privatsphäre und die Verpflichtung der Plattformen vor, nachzuweisen, dass ihre Dienste für Kinder sicher sind.
Die niederländische Staatssekretärin für digitale Wirtschaft und Souveränität, Willemijn Aerdts, erklärte, dass soziale Netzwerke Kinder nicht ausreichend vor schädlichen Inhalten und abhängig machenden Diensten schützen. Sie präzisierte nicht, welches Mindestalter die Niederlande vorschlagen.
Die Initiative zielt darauf ab, das Entstehen unterschiedlicher Altersgrenzen in den Mitgliedstaaten zu vermeiden, die zu Verwirrung für Plattformen, Behörden, Eltern und Minderjährige führen könnten. Der Vorschlag umfasst die Schaffung eines unabhängigen europäischen Rahmens zur Bewertung der Sicherheit digitaler Dienste für Kinder auf Grundlage der Verordnung über digitale Dienste und der Bewertungen zu den Rechten des Kindes.
Die Plattformen müssten die Einhaltung der Sicherheitsstandards nachweisen, um von der allgemeinen Altersgrenze ausgenommen werden zu können. Die Altersüberprüfung sollte lediglich bestätigen, ob der Nutzer die festgelegte Schwelle erreicht, ohne weitere personenbezogene Daten zu erheben. Die Niederlande und Spanien unterstützen zudem die Entwicklung alternativer digitaler Dienste, die von Anfang an so konzipiert sind, dass sie für Kinder sicher sind.
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