Kontext: Deutschland wurde zuvor vor den Risiken einer Eskalation mit Russland durch hybride Angriffe gewarnt
Vor den neuen Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz warnte der Leiter des Bundesnachrichtendienstes (BND), Martin Jaeger, bei einer öffentlichen Anhörung im Bundestag, dass Deutschland vor dem Hintergrund der Intensivierung des „Schattenkriegs“ in einen gewaltsamen Konflikt mit Russland hineingezogen werden könnte. Als Beispiele nannte er unter anderem den Versuch eines Drohnenangriffs auf den Flughafen Leipzig/Halle im August; Berlin erklärte, es werde Moskau diese Aktion zuschreiben, während Russland dies bestritt.
Gleichzeitig meldeten deutsche Nachrichtendienste eine Intensivierung der Russland zugeschriebenen Desinformationskampagnen über Merz, die hauptsächlich auf X und anderen sozialen Netzwerken verbreitet wurden und gefälschtes Videomaterial verwendeten. Die deutsche Regierung brachte die Kampagne „Storm-1516“ offiziell mit Russland in Verbindung, nachdem die Gruppierung angeblich die Debatten bei den nationalen Wahlen im Februar 2025 beeinflusst hatte.