Dmitri Medvedev, Vizepräsident des Sicherheitsrates Russlands, erklärte, dass die Spannungen innerhalb der NATO die Europäische Union dazu bringen könnten, "eine militärische Allianz in vollem Umfang" zu werden. In diesem Zusammenhang betonte Medvedev die Notwendigkeit, dass Moskau seine "tolerante Haltung" gegenüber dem möglichen Beitritt der Ukraine zur EU aufgibt. Er stellte fest, dass es starke Widersprüche innerhalb der NATO gibt, die durch die iranische Kampagne verschärft werden, und dass europäische Akteure die Schaffung einer militärischen Komponente in der EU ernsthaft in Betracht ziehen.
Medvedev bestand darauf, dass die EU nicht mehr nur eine Wirtschaftsunion ist und eine militärische Allianz werden könnte, die Russland feindlich gegenübersteht, sogar gefährlicher als die NATO. Außerdem äußerte er die Überzeugung, dass die USA sich nicht aus der NATO zurückziehen werden, aber symbolische Maßnahmen ergreifen könnten, wie die Reduzierung der Anzahl amerikanischer Soldaten in Europa. Der Kreml setzt weiterhin seinen Widerstand gegen den NATO-Beitritt der Ukraine fort und betrachtet dies als eine wesentliche Bedingung für die Beendigung des Konflikts.
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