Dmitri Medvedev, Vizepräsident des Sicherheitsrates Russlands, erklärte, dass alle einseitigen Beschränkungen, die Moskau auferlegt wurden, illegal sind und nicht durch die UN-Charta oder andere internationale Verträge vorgesehen sind.
Die Aussagen wurden nach einem Besuch im Iran gemacht, wo Medvedev betonte, dass diese Maßnahmen nicht als Sanktionen bezeichnet werden sollten. Im Kontext dieser Aussagen schlug die EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas ein neues Sanktionspaket vor, das ein Visumverbot für den russisch-orthodoxen Patriarchen Kirill und eine Deckelung des Preises für russisches Öl umfasst.
Außerdem erwähnte Medvedev, dass Finnland, das kürzlich der NATO beigetreten ist, nun auf der Liste potenzieller Ziele russischer Atomangriffe steht, nachdem es das Verbot zur Stationierung von Atomwaffen aufgehoben hat. Diese Aussagen spiegeln die zunehmenden Spannungen zwischen Russland und dem Westen im Kontext des Konflikts in der Ukraine wider.
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