Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union konnten sich nicht auf ein neues Sanktionspaket gegen Russland einigen, nachdem Griechenland die Maßnahmen blockiert hat, um seine Kraftstofftransportindustrie zu schützen. Ein neues Treffen ist für Donnerstag angesetzt, um die erforderliche einstimmige Zustimmung zu erreichen.
Das im Juni vorgestellte Sanktionspaket umfasst energie- und handelsbezogene Maßnahmen, die darauf abzielen, die finanziellen Ressourcen Moskaus zu verringern. Athen hat sich gegen ein Verbot des Transports von russischem Gas ausgesprochen und argumentiert, dass dies die vorherigen Vereinbarungen übersteigt. Die griechische Regierung hat eine unbefristete Ausnahme gefordert, da ihre Handelsflotte einen erheblichen Teil der weltweiten Ladung transportiert. Eine Verzögerung bei der Verabschiedung der Sanktionen wird eine Verlängerung der Obergrenze für den Kauf von russischem Öl erfordern, und die Spaltungen innerhalb des Blocks komplizieren den Prozess. Der ursprüngliche Vorschlag umfasst Reisebeschränkungen für ehemalige russische Kämpfer und Sanktionen für Banken, aber die Diskussionen wurden bis nach der Sommerpause verschoben.
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