Die Botschafter der Europäischen Union haben am Donnerstag eine politische Einigung über das 21. Sanktionspaket gegen Russland erzielt, wie aus diplomatischen Quellen zitiert von Reuters und AFP hervorgeht. Die technischen Arbeiten an diesem Paket werden fortgesetzt, und ein schriftliches Annahmeverfahren wird am selben Tag eingeleitet.
Zu den vereinbarten Maßnahmen gehört die Senkung der Preisobergrenze für russisches Öl auf 44,10 Dollar pro Barrel für einen Zeitraum von 12 Monaten, im Gegensatz zum ursprünglichen Vorschlag der Europäischen Kommission von sechs Monaten. Außerdem wurde eine Einigung über Ausnahmen für den Transfer von russischem verflüssigtem Erdgas in Drittstaaten erzielt, die für ein Jahr gelten werden.
Griechenland war ein großes Hindernis in den Verhandlungen, da es eine Lockerung der Beschränkungen für die Lieferungen von LNG wünschte. Das neue Paket zielt auf den russischen Bankensektor ab und soll Druck auf das Finanzsystem Moskaus ausüben. Die EU wird ab dem 1. Januar die Importe von LNG aus Russland verbieten, was die Einnahmen Russlands erheblich beeinträchtigen könnte.
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