Brüssel erkundet eine neue Strategie für die gegen Russland verhängten Sanktionen, nachdem Griechenland ein umfassendes Paket europäischer Maßnahmen blockiert hat. Europäische Beamte suchen nach Möglichkeiten, die Genehmigung spezifischer finanzieller Beschränkungen zu beschleunigen, um so die Vetomöglichkeiten für die Mitgliedstaaten zu verringern.
Griechenland, der größte Anbieter von verflüssigtem Erdgas in Europa, hat sich gegen die Einstellung der russischen LNG-Transporte ausgesprochen und argumentiert, dass ein Verbot die Marktanteile außerhalb Europas verlagern würde. In diesem Zusammenhang wird über die Umsetzung von Sanktionen in kleinen Paketen diskutiert, um Blockaden zu vermeiden.
Vor kurzem hat die EU das 21. Sanktionspaket genehmigt, das Beschränkungen für den russischen Bankensektor umfasst, jedoch eine Ausnahme für die Übertragungen von russischem LNG in Drittländer bietet. Das Paket umfasst 218 betroffene Unternehmen und Einzelpersonen und markiert die höchste Anzahl von Sanktionen in den letzten vier Jahren.
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