Der französische Präsident Emmanuel Macron hat die Notwendigkeit gemeinsamer Gesundheitsprotokolle in der Europäischen Union im Kontext des Ausbruchs des Hantavirus, das mit dem Kreuzfahrtschiff MV Hondius verbunden ist, hervorgehoben. Macron erklärte, dass Frankreich 'einige der strengsten Protokolle' in Europa umgesetzt hat und lobte die Reaktion des Gesundheitssystems.
Die Gesundheitsministerin Stéphanie Rist versicherte, dass es keine Beweise für eine weitreichende Verbreitung des Andes-Stammes in Frankreich gibt und dass alle bestätigten Fälle mit den Passagieren des Schiffes verbunden sind. Eine infizierte Patientin befindet sich in kritischem Zustand in Paris, und die Behörden überwachen 22 enge Kontakte. Der Epidemiologe Antoine Flahault beschrieb die Situation als 'ungewöhnlich und ohne Präzedenzfall', da der Ausbruch mit einem Schiff mit einer begrenzten Anzahl von Personen verbunden ist, was die schnelle Identifizierung der Kontakte erleichtert.
Die WHO hat mehrere Fälle von Hantavirus und drei damit verbundene Todesfälle gemeldet.
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