In Dänemark finden am Dienstag die Parlamentswahlen statt, und die Umfragen deuten auf einen leichten Vorsprung für das von Ministerpräsidentin Mette Frederiksen geführte Mitte-Links-Bündnis hin. Sie, die Vorsitzende der Sozialdemokraten, hofft, ein drittes aufeinanderfolgendes Mandat zu gewinnen, was sie zur am längsten amtierenden Ministerpräsidentin in der jüngeren Geschichte des Landes machen könnte.
Die Wahlen werden die Reaktion der Dänen auf ihre feste Opposition gegen den Druck des amerikanischen Präsidenten Donald Trump in Bezug auf Grönland sowie auf die Unzufriedenheit mit inneren Problemen widerspiegeln. Die Wirtschaft, die Umwelt und die von Frederiksen vorgeschlagene Vermögenssteuer für die reichsten Bürger sind zentrale Themen im Wahlkampf.
Das dänische Wahlsystem erlaubt es Bürgern ab 18 Jahren zu wählen, und die endgültigen Ergebnisse könnten am Mittwoch nach der Auszählung der Stimmen bekannt gegeben werden. Dänemark hat ein Einkammerparlament, das Folketing, mit 179 Mitgliedern, und die Regierungsbildung kann Verhandlungen mit den Oppositionsparteien erfordern.
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