Angela Lipps, eine Frau aus Tennessee, verbrachte über fünf Monate im Gefängnis, nachdem sie fälschlicherweise von einem auf künstlicher Intelligenz basierenden Gesichtserkennungssystem identifiziert wurde, das sie mit Verbrechen in North Dakota in Verbindung brachte, einem Bundesstaat, in dem sie nie war. Die Polizei von Fargo räumte ein, dass es 'einige Fehler' im Ermittlungsprozess gab, bot jedoch keine Entschuldigung für ihre Festnahme an. Lipps wurde am 14. Juli festgenommen, ohne zu wissen, dass ein Haftbefehl gegen sie erlassen worden war.
Obwohl die Polizei KI-Technologie zur Identifizierung verwendet hat, erkannte der Polizeichef an, dass die Abhängigkeit von Informationen aus dem System einer Partnerbehörde Teil des Problems war. Nachdem Lipps nach North Dakota ausgeliefert worden war, legten ihre Anwälte Beweise vor, die zeigten, dass sie sich zum Zeitpunkt der Verbrechen in Tennessee befand, und die Anklagen wurden am 23. Dezember fallengelassen.
Lipps beschrieb die Erfahrung als verheerend, und ihr juristisches Team untersucht mögliche Verstöße gegen die Bürgerrechte. Der Fall wirft ernsthafte Fragen über den Einsatz von KI-Technologien in der Polizei und die damit verbundenen Risiken auf.
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