Der Vorsitzende des UDMR, Kelemen Hunor, hat am Donnerstag im Parlament eine dritte Variante für die Bildung der künftigen Regierung vorgeschlagen: eine „institutionelle Exekutive“, bestehend aus Beamten mit langjähriger Erfahrung in der Verwaltung. Der Vorschlag erfolgt vor dem Hintergrund der von Präsident Nicușor Dan im Cotroceni-Palast einberufenen Konsultationen zur Benennung des Kandidaten für das Amt des Premierministers.
Derzeit werden zwei Szenarien diskutiert: eine politische Regierung, die sich um die PSD bildet, und eine technokratische Regierung – eine Variante, die zuvor von Ilie Bolojan ins Gespräch gebracht wurde. Kelemen Hunor zufolge könnte es eine Zwischenlösung geben, die darauf abzielt, die Positionen der PSD und der PNL einander anzunähern.
Der UDMR-Vorsitzende erklärte, dass die neue Exekutive aus Generaldirektoren, stellvertretenden Generalsekretären und anderen Beamten mit 25–30 Jahren Erfahrung bestehen könnte, die mit mehreren Parteien gearbeitet haben und mit den Verfahren der öffentlichen Verwaltung vertraut sind. Er stellte klar, dass es sich nicht um Fachleute handelt, die ausschließlich aus der Privatwirtschaft oder dem Umfeld multinationaler Unternehmen rekrutiert wurden.
Der Vorschlag kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Parlamentsparteien noch keine klare Mehrheit zur Unterstützung einer neuen Regierung erreicht haben. Die Konsultationen im Cotroceni-Palast werden fortgesetzt, und der Präsident wird entscheiden, wer für das Amt des Premierministers nominiert wird.
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