Bruno Rodriguez, der kubanische Außenminister, reagierte am Mittwoch auf die Vorwürfe des amerikanischen Senators Marco Rubio, der im US-Senat behauptete, dass die kubanische Regierung den Terrorismus unterstütze und russische sowie chinesische Spionagedienste beherberge. Rubio behauptete, dass Kuba terroristische Gruppen aus Lateinamerika, wie ELN und FARC, unterstützt habe und warf der Insel vor, Spionageeinrichtungen zu beherbergen.
Rodriguez wies diese Behauptungen zurück und erklärte, dass Rubio keine Argumente habe, um die Beibehaltung Kubas auf der Liste der Länder, die Terrorismus unterstützen, zu rechtfertigen. Er betonte, dass Rubios wahres Ziel darin bestehe, die kubanische Wirtschaft zu ersticken und eine humanitäre Krise zu verursachen, mit der Absicht, eine militärische Intervention in Kuba zu fördern. Außerdem kritisierte Rodriguez den amerikanischen Senat dafür, dass er die Verbreitung dieser Lügen erlaubt habe. Die Beziehungen zwischen Washington und Havanna sind angespannt, und Kuba behauptet, dass interne Veränderungen nur vom kubanischen Volk entschieden werden können, und beschuldigt die USA, eine militärische Aggression vorzubereiten.
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