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Bei einem inoffiziellen Treffen der Außenminister der EU warnte Antonio Tajani, der Außenminister und Vizepremier Italiens, dass Russland versuchen könnte, die für das nächste Jahr geplanten Parlamentswahlen in Italien zu beeinflussen. Tajani betonte, dass dieses Problem die gesamte Europäische Union betrifft und unterstrich die Notwendigkeit, rechtzeitig einzugreifen, um eine Einmischung in die demokratischen Prozesse zu verhindern.
Er erwähnte, dass das italienische Außenministerium Sicherheitsmaßnahmen implementiert hat, einschließlich eines 24/7-Operationssaals, um Cyberangriffe abzuwehren, die oft russischer Herkunft sind. Tajani erinnerte an einen Vorfall, bei dem die Website des Außenministeriums während des Besuchs des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj angegriffen wurde.
Er sprach auch über die Möglichkeit, eingefrorene russische Vermögenswerte zur Unterstützung der Ukraine zu nutzen, und erwähnte, dass Italien dem nicht entgegensteht, es jedoch rechtliche Probleme gibt, die diese Entscheidung komplizieren. Tajani betonte, dass die Diskussionen zu diesem Thema häufig stattgefunden haben, aber aus rechtlichen Gründen keine Entscheidungen getroffen wurden.
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