Die US-Bundespolizei (FBI) hat eine Frau festgenommen, die beschuldigt wird, in den Vereinigten Staaten zugunsten Chinas spioniert zu haben, teilten die Behörden am Sonntag mit. Die Festnahme stellt die jüngste Maßnahme der US-Ermittler in einem Fall mutmaßlicher verdeckter Aktivitäten im Auftrag Pekings auf US-Territorium dar.
Die Frau steht im Verdacht, Informationen zugunsten Chinas bereitgestellt oder gesammelt zu haben. Die Behörden machten bislang jedoch keine Angaben zu ihrer Identität, zur Art der betreffenden Informationen oder zu dem Zeitraum, in dem die mutmaßlichen Aktivitäten stattgefunden haben sollen.
Die Mitteilung erfolgte durch die US-Behörden; der Fall soll nach den Verfahren der US-Bundesjustiz bearbeitet werden. Die von den Ermittlern erhobenen Vorwürfe müssen vor Gericht bewiesen werden. Bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung gilt für die Frau die Unschuldsvermutung.
Der Vorfall ereignet sich vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen zwischen Washington und Peking, auch im Hinblick auf die nationale Sicherheit und mutmaßliche Spionageoperationen in den Vereinigten Staaten. Das FBI und das US-Justizministerium haben ihre Ermittlungen zu Aktivitäten, die chinesischen Diensten zugeschrieben werden, in den vergangenen Jahren verstärkt. Bislang machten die Behörden jedoch keine weiteren Angaben zu diesem Fall.
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