Im Jahresbericht weist die Agentur der Europäischen Union gegen Drogen (EUDA) auf die "breite Verfügbarkeit" psychoaktiver Substanzen hin und erwähnt eine alarmierende Diversifizierung der Lieferungen. Der europäische Kommissar Magnus Brunner betont, dass im Jahr 2025 mindestens 7.600 Todesfälle durch Überdosierung in 29 Ländern registriert wurden.
Die Exekutivdirektorin Lorraine Nolan warnt, dass sich die Drogenmärkte schnell entwickeln und Verbraucher riskieren, starke Drogen zu konsumieren, ohne sich dessen bewusst zu sein. Der Bericht weist darauf hin, dass fast wöchentlich eine neue psychoaktive Substanz entdeckt wird, mit 1.050 überwachten Substanzen. Das Wachstum von Cannabisprodukten und synthetischen Opioiden wirft Bedenken auf, und die Drogenlieferungen werden zunehmend fragmentiert, wobei verschiedene Routen und Methoden verwendet werden, um der Entdeckung zu entgehen. Die EUDA fordert Investitionen in Prävention und Behandlung für Drogenkonsumenten.
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