Steffen Seibert, ehemaliger Botschafter Deutschlands in Tel Aviv, hat scharfe Kritik an der israelischen Regierung geübt, insbesondere an der Kolonisierungspolitik im besetzten Westjordanland.
In einem Interview mit dem deutschen Magazin Die Zeit beschrieb Seibert die Kolonisierung als eine Form der Vertreibung, die psychologische und physische Gewalt beinhaltet.
Er stellte klar, dass das Engagement Deutschlands gegenüber Israel nur im Rahmen der international anerkannten Grenzen gilt und betonte, dass die Unterstützung nicht auf die Kolonien im Jordantal ausgeweitet wird, die aus der Perspektive des Völkerrechts als illegal gelten.
Seibert hob die Notwendigkeit hervor, das Recht des israelischen Volkes zu respektieren, in seinem eigenen Staat zu leben, betonte jedoch, dass die Unterstützung Deutschlands keine Besatzungsaktionen umfasst, die seit fast 60 Jahren andauern.
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