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Die Europäische Kommission sieht sich Druck von Mitgliedstaaten wie Belgien, den Niederlanden und Spanien ausgesetzt, die strenge Maßnahmen gegen den Handel mit den illegalen israelischen Kolonien wünschen. Diese Initiative, unterstützt von der Außenpolitikchefin der EU, Kaja Kallas, zielt darauf ab, eine Mehrheit zu bilden, die die Kommission zwingt, Handelsbeschränkungen vorzuschlagen.
Der Streit hat zu Spaltungen zwischen den EU-Institutionen und den nationalen Hauptstädten geführt, wobei die Kommission und Länder wie Deutschland und Tschechien sich gegen die Maßnahmen aussprechen.
Obwohl der Handel mit den illegalen Kolonien nur 0,5 % des gesamten Handels der EU mit Israel ausmacht, ist das Problem zu einem zentralen Thema in den Diskussionen der Außenminister geworden.
Die Kommission hat frühere Vorschläge abgelehnt, und Kallas hat zu neuen Maßnahmen aufgerufen, was zu einem Konflikt mit dem israelischen Außenminister geführt hat.
Kritiker von Ursula von der Leyen werfen ihr vor, dass sie Maßnahmen vor den Wahlen in Israel vermeidet, aus Angst vor internen politischen Reaktionen.
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