Die Vereinten Nationen warnen über die Weltorganisation für Meteorologie (WMO), dass das Phänomen El Niño sehr wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 zurückkehren wird und die Auswirkungen der globalen Erwärmung verschärfen könnte. Schätzungen zufolge besteht eine Wahrscheinlichkeit von 80%, dass sich das Phänomen bis September entwickelt, und von 90%, dass es bis zum Ende des Jahres anhält.
El Niño ist mit höheren globalen Temperaturen, intensiveren Hitzewellen, schweren Dürreperioden in einigen Regionen und extremen Niederschlägen in anderen verbunden. Experten warnen, dass seine Auswirkungen durch den vom Menschen verursachten Klimawandel verstärkt werden, was das Risiko von Waldbränden, Überschwemmungen, Ernteverlusten und öffentlichen Gesundheitsproblemen erhöht.
Die UN fordert die Regierungen auf, ihre Frühwarnsysteme und Maßnahmen zur Klimaanpassung zu stärken und betont, dass ein neuer starker El Niño das Jahr 2027 zu einem der heißesten Jahre machen könnte, die jemals aufgezeichnet wurden.
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