Sieh unsere Nachrichten immer auf Google
Die Trump-Administration hat vor dem Kongress anerkannt, dass es keine Informationen gab, die die Behauptungen stützen, dass der Iran einen präventiven Angriff auf amerikanische Streitkräfte plante, und widerspricht damit eines der Hauptargumente für den Beginn der jüngsten Angriffe, berichtet Reuters unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Quellen.
Beamte des Pentagon haben bestätigt, dass, obwohl der Iran und verbündete Gruppen eine Bedrohung darstellen, es keine Beweise dafür gab, dass sie zuerst angegriffen hätten.
Wir erinnern daran, dass die Vereinigten Staaten und Israel am Samstag die umfangreichsten Angriffe auf den Iran seit Jahrzehnten gestartet haben, wobei der oberste Führer Ali Khamenei getötet, iranische Kriegsschiffe versenkt und über 1.000 Ziele getroffen wurden, wobei die Operation als langfristig, im Umfang von Wochen, angekündigt wurde.
Eine Umfrage von Reuters/Ipsos hat gezeigt, dass nur 27 % der Amerikaner die Angriffe unterstützen, während 56 % der Meinung sind, dass Trump zu bereit ist, militärische Gewalt einzusetzen.
Die Kritik der Demokraten hebt hervor, dass Trump einen "Wahlkrieg" führt, was die Aufgabe der Friedensverhandlungen in Frage stellt. Außerdem wären die meisten Befragten weniger geneigt, die Militärkampagne zu unterstützen, wenn dies zu Verlusten unter den amerikanischen Soldaten oder zu steigenden Kraftstoffpreisen führen würde.
Trumps Popularitätsrate ist auf 39 % gesunken.
Trump, beschuldigt illegaler Angriffe auf den Iran
Experten für internationales Recht schätzen, dass die Angriffe der USA und Israels auf den Iran illegal sind, da sie das Verbot der Anwendung von Gewalt aus der UN-Charta verletzen, in Abwesenheit einer Resolution des Sicherheitsrates oder eines Falls der Selbstverteidigung gegen einen aktuellen oder drohenden Angriff. Der Jurist Kenneth Roth bezeichnet die Operation laut Guardian als "Aggressionsakt", vergleichbar mit der Invasion Russlands in der Ukraine, und argumentiert, dass die Berufung von Donald Trump auf eine "drohende Bedrohung" nicht durch Beweise gestützt wird und der Rückgriff auf "Prävention" oder "Präemption", um mögliche zukünftige Risiken zu vermeiden, keine rechtliche Grundlage für den Krieg darstellt, da dies die Tür zu einer unbegrenzten Anzahl von bewaffneten Konflikten öffnen würde.
Lesen Sie auch:
Quellen
Neueste Nachrichten
17:00
16:54
16:54
16:49
16:49
Mehr Nachrichten ansehen