Portugal hat eine Gesetzesreform verabschiedet, die die schnelle Ausweisung von Einwanderern ohne Papiere erleichtert und damit die seit zwei Jahren begonnene Verschärfung der Einwanderungspolitik fortsetzt. Der Sprecher des Kabinetts, Antonio Leitao Amaro, betonte die Notwendigkeit von Konsequenzen für Illegalität und wies darauf hin, dass Portugal eine der niedrigsten Ausweisungsraten in Europa hat. Das Gesetzesvorhaben, das im Parlament zur Abstimmung kommt, sieht die Verkürzung der Verwaltungszeiten für Ausweisungen, die Überprüfung der Schutzkriterien für Migranten, die gleichzeitige Bearbeitung von Asylanträgen und die Ausweitung der Rückkehrverbote vor. Auch die Dauer der präventiven Haft für Migranten könnte auf 18 Monate verlängert werden. Die Regierung des Premierministers Luis Montenegro hat diese Maßnahmen im Kontext des Anstiegs der in Portugal lebenden Ausländer umgesetzt, die Ende 2024 über 1,5 Millionen überschreiten werden.
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