Pedro Sánchez erklärte sich am Freitag offen für eine mögliche Reform des Ausländerrechts, im Kontext des Eindringens von Tausenden marokkanischen Migranten in Ceuta. Der Premierminister verurteilte diese Aktion und betrachtete sie als Angriff auf die territoriale Integrität Spaniens.
In einer Pressekonferenz versicherte er den Bewohnern von Ceuta, dass die Regierung sich um ihren emotionalen Zustand kümmert und die Ausweisungsverfahren für kürzlich eingetroffene Migranten beschleunigt hat. Bis Freitag waren über 25.000 Marokkaner repatriiert worden, und die marokkanischen Behörden haben eine Zusammenarbeit versprochen.
Sánchez betonte, dass die Situation das Ergebnis einer verzerrten Auslegung eines Urteils des Obersten Gerichtshofs von Madrid sei. In Erwartung der legislativen Reformen wird die Regierung vorübergehende Maßnahmen umsetzen, einschließlich der Anbringung von Bojen an der Grenze, um den Migrationsfluss zu kontrollieren. Die geschätzte Anzahl der illegalen Migranten, die nach Ceuta eingereist sind, beläuft sich auf 49.000, und das Innenministerium rechnet mit einem Anstieg der Rückführungen.
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