Die niederländische Regierung hat beschlossen, den Erwerb des Unternehmens Solvinity, eines Schlüsselanbieters von IT-Lösungen zur Online-Identifizierung, durch die amerikanische Firma Kyndryl zu blockieren. Solvinity verwaltet die Plattform DigiD, die für die Authentifizierung der Bürger bei Interaktionen mit den Behörden, wie z.B. medizinischen Terminen oder dem Erwerb von Wohnraum, unerlässlich ist. Die Ankündigung des Erwerbs im November hat Bedenken hinsichtlich der ausländischen Kontrolle über ein wichtiges Instrument für die digitale Sicherheit der Niederlande ausgelöst.
Der Staatssekretär für digitale Wirtschaft, Willemijn Aerdts, hat dem Parlament mitgeteilt, dass die nationale Behörde, die für die Überprüfung von Investitionen zuständig ist, empfohlen hat, die Transaktion zu blockieren, da sie ein Risiko für das öffentliche Interesse darstellen könnte. Diese Entscheidung spiegelt einen breiteren Trend in Europa wider, wo Bedenken hinsichtlich der Abhängigkeit von amerikanischer Technologie und der Erfassung persönlicher Daten bestehen.
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