Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtete, dass in den letzten vier Jahren die Hitzewelle zum Tod von über 200.000 Menschen in Europa geführt hat und warnte, dass der Klimawandel Hitzewellen in eine wiederkehrende Krise verwandelt. Hans Kluge, der regionale Direktor der WHO für Europa, betonte, dass die Mehrheit dieser Todesfälle "vollständig vermeidbar" war. Neben der Zahl der Opfer wurden Millionen von Menschen physisch und psychisch von der extremen Hitze betroffen, die als die tödlichste Auswirkung des Klimawandels gilt.
Die WHO hat die zweite Auflage des Leitfadens für Aktionspläne zu Hitze und Gesundheit veröffentlicht, der eine koordinierte Reaktion auf diese Krise empfiehlt. Zu den Maßnahmen gehören die Ausweitung von schattigen Bereichen, die Verbesserung der sozialen Dienste für ältere Menschen und der Schutz von Arbeitnehmern durch Pausen während extremer Hitze. Das erklärte Ziel ist null durch Hitzewellen verursachte Todesfälle, im Kontext, in dem der Anstieg der globalen Temperaturen häufigere und intensivere Hitzewellen verursacht.
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