Brüssel, 23. November 2025 – Der Präsident des EU-Rats, António Costa, hat im Rahmen der G20-Sitzung, die einem „gerechten und fairen Zukunft“ gewidmet ist, gewarnt, dass Exportbeschränkungen für kritische Mineralien das Tempo der Energiewende verlangsamen und die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Industrien beeinträchtigen könnten. Costa betonte, dass die Nutzung dieser Beschränkungen als geopolitisches Instrument dem offenen Handel und der multilateralen Ordnung widerspricht.
Laut der Erklärung wird die globale Nachfrage nach wesentlichen Mineralien schnell steigen, während die Staaten die Energiewende zu sauberer Energie beschleunigen. Derzeit ist die Produktion dieser Ressourcen „extrem konzentriert“, und die Lieferketten durchqueren nur wenige Jurisdiktionen, was die Volkswirtschaften bei Beschränkungen oder Störungen erheblichen Risiken aussetzt.
Costa erklärte, dass die „Waffenisierung“ von Beschränkungen, die in den „letzten Wochen“ beobachtet wurde, Druck auf die Stabilität globaler Lieferketten ausübt und die EU zwingt, den Prozess der Diversifizierung und Risikominderung fortzusetzen. Er stellte klar, dass Staaten, die nicht als „vertrauenswürdige Partner“ wahrgenommen werden möchten, die Konsequenzen in einem zunehmend intensiven geopolitischen Wettbewerb um den Zugang zu strategischen Ressourcen berücksichtigen müssen.
Afrika wird als Schlüsselakteur für die zukünftige globale industrielle Architektur präsentiert. Die afrikanischen Länder verfügen über bedeutende Reserven, und Costa betonte die Gelegenheit, lokale Wertschöpfungsketten von der Gewinnung über die Verarbeitung bis zur Produktion von Technologien für saubere Energie zu entwickeln, um ein Wiederauftreten des „Ressourcenfluchs“ zu vermeiden, der die wirtschaftliche Entwicklung in der Vergangenheit eingeschränkt hat.
Im Rahmen des Gipfels haben die EU und Südafrika eine neue strategische Partnerschaft zu Wertschöpfungsketten für nachhaltige Mineralien und Metalle unterzeichnet, die zu bestehenden Vereinbarungen mit Namibia, der Demokratischen Republik Kongo, Sambia und Ruanda hinzukommt. Costa stellte klar, dass diese Vereinbarungen auf gemeinsamen Interessen basieren und die Schaffung von „gerechten, sicheren und nachhaltigen“ Arbeitsplätzen sowohl auf dem afrikanischen Kontinent als auch in der europäischen Industrie anstreben.
Die Erklärungen wurden im Rahmen der dritten Sitzung des G20-Gipfels abgegeben, die der Gerechtigkeit und der globalen wirtschaftlichen Transformation gewidmet ist. Die Prioritäten der EU im Bereich kritischer Mineralien werden durch das Gesetz über kritische Rohstoffe und die Strategie zur wirtschaftlichen Sicherheit festgelegt, die darauf abzielt, externe Abhängigkeiten zu verringern und die Resilienz der Lieferketten zu stärken.
https://2eu.brussels/articol/stiri/ue-avertizeaza-la-g20-asupra-militarizarii-mineralelor-critice-si-isi-extinde-parteneriatele-cu-africa
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