Die Europäische Union hat die Veröffentlichung der Vorschläge für den Automobilsektor, die ursprünglich für den 10. Dezember geplant waren, im Rahmen der Überprüfung der Verordnung über Kohlenstoffemissionen verschoben. Diese Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund laufender Verhandlungen zwischen den Mitgliedstaaten, die eine gemeinsame Position suchen. Die 2022 festgelegte Frist sieht vor, dass ab 2035 keine neuen Fahrzeuge mehr verkauft werden, die CO2 emittieren, was Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren ausschließen würde. Dennoch wächst der politische Druck, da eine Gruppe von sechs Premierministern die Erlaubnis fordert, nach 2035 Hybrid- und Brennstoffzellenmodelle zu verkaufen.
Die europäische Automobilindustrie fordert Flexibilität, da die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen zurückbleiben und der Wettbewerb aus China zunimmt. Offizielle Stellen deuten darauf hin, dass das Paket bis 2026 verschoben werden könnte, und der wirtschaftliche Kontext kompliziert die Situation weiter, mit hohen Kosten und Unsicherheiten für die Hersteller. Frankreich fördert Elektrofahrzeuge, während die Automobilgiganten Klarheit verlangen, um ihre zukünftigen Investitionen zu planen.
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