Vertreter der Europäischen Kommission und von 15 Mitgliedstaaten hatten ein geheimes Treffen mit einer Taliban-Delegation in Brüssel, um die Abschiebung illegal in der EU befindlicher afghanischer Migranten zu beschleunigen.
Das Treffen, das von progressiven Politikern und zivilgesellschaftlichen Organisationen kritisiert wurde, konzentrierte sich auf die Rückführung von Personen, die schwere Straftaten begangen haben. Schweden, mit einer signifikanten afghanischen Bevölkerung, co-präsidierte die Gespräche, die als technisch dargestellt wurden, da die EU die Taliban-Regierung nicht anerkennt.
Der schwedische Minister für Migration betonte die Schwierigkeiten bei der Abschiebung von Straftätern, während die Europäische Kommission die Gesamtzahl der verurteilten Afghanen nicht bestätigte. Die Kritik war intensiv, mit Warnungen, dass solche Kontakte die Beziehungen zu einem Regime normalisieren, das für Menschenrechtsverletzungen bekannt ist.
Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments verurteilten das Treffen als ein beschämendes Kapitel für Europa und hoben die Risiken der Verfolgung in Afghanistan hervor.
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