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Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius kommentierte den Rückzug der amerikanischen Truppen aus Deutschland, der vom Pentagon angekündigt wurde, und erklärte, dass dies zu erwarten war. Er betonte, dass die Europäer mehr Verantwortung für ihre Sicherheit übernehmen müssen, im Kontext internationaler Spannungen, insbesondere mit Russland.
Die Ankündigung des Rückzugs kam nach einem Streit zwischen Donald Trump und dem Kanzler Friedrich Merz über die amerikanische Strategie im Iran, wobei Trump den Europäern mangelnde Unterstützung vorwarf. Etwa 5.000 der fast 40.000 amerikanischen Soldaten in Deutschland werden abgezogen, so die Aussagen von Pistorius.
Er erwähnte, dass die amerikanische Präsenz wichtig für Deutschland und die USA bleibt, da sie eine kollektive Abschreckungsrolle spielt. Deutschland baut seine Armee um, um auf die russischen Bedrohungen zu reagieren und die Abhängigkeit von amerikanischer Sicherheit zu verringern. Obwohl die amerikanische Militärpräsenz seit dem Ende des Kalten Krieges reduziert wurde, bleibt sie für die deutsche Sicherheits- und NATO-Politik wesentlich.
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