Der Verkehr von Handelsschiffen durch die Straße von Hormus ging am Dienstag vor dem Hintergrund der Intensivierung des Konflikts zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und Iran sowie der Ausweitung der Auseinandersetzungen im Nahen Osten zurück, berichtet Reuters. Nur sechs Handelsschiffe passierten die strategische Route, gegenüber neun am Vortag und einem Durchschnitt von etwa 12 Schiffen pro Tag in den vergangenen 10 Tagen.
Die vorläufigen Daten wurden von der Plattform Kpler bereitgestellt und können noch revidiert werden, da einige Schiffe während ihrer Fahrten ihre Transponder ausschalten. Fünf der überwachten Schiffe waren in Richtung der Golfregion unterwegs, während eines die Region verließ. Darunter befanden sich ein Panamax-Schiff und ein mittelgroßer Öltanker.
Auch durch die Meerenge Bab al-Mandab wurde ein Rückgang des Verkehrs gemeldet. Am Dienstag passierten 25 Handelsschiffe das Gebiet, weniger als der Durchschnitt von etwa 27 Schiffen pro Tag in den vergangenen 10 Tagen. Zu den überwachten Schiffen gehörten Suezmax- und Aframax-Tanker sowie ein VLCC-Tanker.
Der Rückgang des Verkehrs erfolgt nach einer erneuten militärischen Eskalation in der Region. Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen griffen Städte in Saudi-Arabien an, US-Streitkräfte griffen iranische Öltanker an, und Iran attackierte einen US-Stützpunkt in Jordanien.
Hormus und Bab al-Mandab sind wichtige Routen für den weltweiten Transport von Energie und Gütern, und die Entwicklung deutet auf erhöhte Vorsicht seitens der Schifffahrtsbetreiber hin.
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