Der Außenminister Omans, Badr Al-Busaidi, erklärte, dass die Vereinigten Staaten sich in einen Krieg gegen den Iran haben hineinziehen lassen, der ihren nationalen Interessen nicht dient. In einem Meinungsartikel, der in The Economist veröffentlicht wurde, betonte er, dass die USA einen "großen Rechenfehler" begangen haben, indem sie die Kontrolle über die Außenpolitik abgegeben und sich in einen Konflikt verwickelt haben, aus dem sie nicht siegreich hervorgehen können. Al-Busaidi wies darauf hin, dass die Interessen Israels, das Regime in Teheran zu stürzen, nicht mit denen der USA übereinstimmen und dass die Erreichung dieser Ziele eine langwierige Militärkampagne erfordern würde. Er beschrieb die iranischen Angriffe als unvermeidliche Reaktionen auf die amerikanische Aggression und warnte, dass eine Unterbrechung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormuz zu steigenden Energiepreisen führen würde. Was die Diplomatie betrifft, äußerte Al-Busaidi Pessimismus, schlug jedoch vor, dass die Wiederaufnahme der Verhandlungen der Ausweg aus dem Konflikt sein könnte. Er forderte eine Kombination aus Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran sowie ein umfassenderes regionales Abkommen über Nichteinmischung und Kontrolle der Nukleartechnologie.
Quellen
Șeful diplomației din Oman îndeamnă la negocieri cu Iranul. „Nu există niciun scenariu în care SUA să obțină ceea ce își doresc”
Omanul, țara care a mediat discuții între Washington și Teheran, califică atacul SUA asupra Iranului drept "cea mai mare eroare de calcul" a administrației Trump
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