Die UNESCO hat auf der 48. Sitzung des Welterbe-Komitees, die in Busan stattfand, beschlossen, den Olymp in Griechenland in die Liste des Weltkulturerbes aufzunehmen und ihn für seinen außergewöhnlichen natürlichen und kulturellen Wert zu anerkennen. Diese einstimmig angenommene Entscheidung macht den Olymp zu einem der wenigen Weltstätten mit gemischtem Status, die sowohl kulturelle als auch natürliche Bedeutung haben.
Der Berg, der in der griechischen Mythologie als Wohnsitz der olympischen Götter verehrt wird, ist auch ein Gebiet mit reicher Biodiversität und beherbergt fast 2.000 Pflanzenarten, darunter seltene Arten. Mit dieser neuen Eintragung erhöht sich die Anzahl der Stätten in Griechenland auf der Liste des Weltkulturerbes auf 21. Griechische Beamte sind der Ansicht, dass diese Anerkennung die Bemühungen um den Erhalt unterstützen und die globale Sichtbarkeit dieser emblematischen Landschaft erhöhen wird.
Der Olymp war bereits in der hellenistischen Zeit ein heiliger Ort, und seine religiöse Bedeutung setzte sich auch in der christlichen Epoche fort. Griechenland begann 2014 mit dem Prozess zur Anerkennung des Olymp als Welterbestätte.
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