Griechenland hat beschlossen, die Liste der geschützten Strände gegen Übertourismus auf 251 Standorte zu erweitern, an denen Liegen, Sonnenschirme, Strandbars oder laute Musik nicht mehr erlaubt sind.
Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenderen Strategie zum Schutz der griechischen Küste, wobei die meisten Strände im europäischen Netzwerk Natura 2000 enthalten sind. Zu den geschützten Stränden gehören die Lagune Balos und der rosa Strand von Elafonissi, aber auch Strände der Kleinen Kykladen und Korfu.
Darüber hinaus werden mindestens 70 % der griechischen Küste frei von Liegen bleiben, und in den geschützten Gebieten erreicht dieser Prozentsatz 85 %. Die Forderung nach Schutz kam sogar von den lokalen Gemeinschaften, die Maßnahmen zur Erhaltung der natürlichen Schönheit der Strände gefordert haben.
Die griechischen Behörden haben auch eine Klassifizierung des Gebiets in fünf Ebenen eingeführt, die den touristischen Druck widerspiegelt, mit strengen Einschränkungen in überlasteten Gebieten. Im Vergleich dazu sieht sich Italien einer anderen Debatte gegenüber, die sich auf die Erneuerung der Badeverträge konzentriert.
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