Der griechische Premierminister Kyriakos Mitsotakis hat die sechste Erhöhung des Mindestlohns für 2022 angekündigt, die am 1. April 2026 in Kraft treten wird. Der Mindestlohn wird von 880 Euro auf 920 Euro erhöht, was Teil einer kumulierten Erhöhung von 270 Euro seit 2019 ist.
Die Regierung rechtfertigt diese Erhöhung durch die fiskalische Verantwortung, die Erfüllung von Versprechen und die positive Auswirkung auf Sozialhilfen. Mitsotakis betonte, dass die Entscheidung nicht nur den Arbeitnehmern mit Mindestlohn zugutekommen wird, sondern auch den Personen im öffentlichen Sektor und den Empfängern von Sozialhilfen.
Die griechische Wirtschaft wuchs 2025 um 2,1 %, und die Arbeitslosenquote betrug im Januar 7,7 % bei einer Rekordzahl von über 4,4 Millionen Beschäftigten. Das langfristige Ziel der Regierung ist ein Mindestlohn von 950 Euro und ein Durchschnittslohn von 1.500 Euro bis 2027.
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