Griechenland wird den monatlichen Bruttomindestlohn ab dem 1. April 2027 auf 960 Euro erhöhen, berichtet die Zeitung Kathimerini. Die Erhöhung beträgt 40 Euro gegenüber dem derzeitigen Niveau und wird Beschäftigten mit Mindestlohn ein zusätzliches Nettoeinkommen von knapp 32 Euro im Monat bringen.
Die Bruttoerhöhung wird sich nicht vollständig in den Einkommen der Beschäftigten niederschlagen, da ein Teil auf Steuern und Sozialbeiträge entfällt. Die Auswirkungen werden jedoch durch die Senkung der von den Beschäftigten zu zahlenden Beiträge um 0,5 Prozentpunkte begrenzt.
Bei einem Arbeitnehmer mit einer Betriebszugehörigkeit von weniger als drei Jahren wird das Bruttoeinkommen von 920 auf 960 Euro steigen, während das Nettoeinkommen voraussichtlich 803,24 Euro erreichen wird, gegenüber derzeit 771,67 Euro. Der geschätzte Nettozuwachs beträgt 31,57 Euro im Monat beziehungsweise rund 378,80 Euro im Jahr.
Beschäftigte mit einer Betriebszugehörigkeit von mehr als drei Jahren werden einen Bruttolohn von 1.056 Euro erhalten, gegenüber 1.012 Euro bisher, während das Nettoeinkommen von 835,04 auf etwa 868,89 Euro im Monat steigen wird. In diesem Fall wird der monatliche Nettovorteil auf 33,85 Euro geschätzt.
Für die griechische Wirtschaft erwartet die Europäische Kommission ein Wachstum von 1,8 % im Jahr 2026 und von 1,6 % im Jahr 2027. Der IWF prognostiziert einen Zuwachs von 1,8 % im Jahr 2026 und von 1,7 % im Jahr 2027.
Б,Quellen
Neueste Nachrichten
14:52
14:43
14:41
14:31
14:30
Mehr Nachrichten ansehen