"Vogelberg", ein ehemaliges sowjetisches Eigentum, das unter der Kontrolle der russischen Präsidialverwaltung (FSO) steht, ist der Wohnsitz für prominente Persönlichkeiten wie Roman Abramovich, Valery Gerasimov und Sergei Shoigu. Diese genießen prächtige Paläste und einen extravaganten Lebensstil, ähnlich dem am kaiserlichen Hof, und haben strenge Sicherheitsvorkehrungen.
Oligarchen und Generäle wie Suleiman Kerimov und Gennady Timchenko zahlen etwa 3,1 Millionen Rubel (33.000 Euro) monatlich für diese Residenzen, die aus in den 50er Jahren für die Offiziellen der Kommunistischen Partei erbauten Palästen in private Wohnungen für Putins Vertraute umgewandelt wurden.
Diese Situation unterstreicht das Paradox zwischen der egalitären Rhetorik der Sowjetunion und dem Luxus der zeitgenössischen russischen Elite. Im Kontext des Konflikts in der Ukraine und der wirtschaftlichen Sanktionen wird "Vogelberg" zu einem Symbol der Diskrepanz zwischen dem Leiden der Bevölkerung und den Privilegien der Elite im Kreml, was die absolute Macht und den politischen Favoritismus im heutigen Russland widerspiegelt.
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