Karim Khan, der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH), wurde am Montagabend von seinen Aufgaben suspendiert, nachdem das Aufsichtsorgan des Gerichts beschlossen hatte, ein Disziplinarverfahren gegen ihn einzuleiten.
Er sieht sich seit über zwei Jahren mit Vorwürfen unangemessenen sexuellen Verhaltens konfrontiert, die von einer ehemaligen Mitarbeiterin erhoben wurden, Vorwürfe, die Khan stets zurückgewiesen hat und die er bestreitet, begangen zu haben.
Die endgültige Entscheidung über seine Zukunft im Amt wird vom Aufsichtsorgan des IStGH getroffen, das eine Sondersitzung einberufen wird, um zu bewerten, ob Khan weiterhin die Position des Chefanklägers bekleiden kann.
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