Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben sich am Mittwoch politisch auf eine Finanzierung von fünf großen Verteidigungsprojekten in Höhe von 300 Millionen Euro geeinigt, darunter zur Stärkung der Sicherheit an der Ostflanke der EU. Die Einigung wurde von den Botschaftern der Mitgliedstaaten erzielt und stellt den ersten Schritt zur offiziellen Einrichtung der Europäischen Verteidigungsprojekte von gemeinsamem Interesse dar.
Jedes Projekt soll voraussichtlich rund 60 Millionen Euro erhalten, hauptsächlich über das Programm für die Europäische Verteidigungsindustrie (EDIP). Die Initiativen betreffen die Luft- und Raketenabwehr, Drohnen und Drohnenabwehrsysteme, die maritime Sicherheit und die Sicherheit der Unterwasserinfrastruktur, Weltraumkapazitäten sowie die Überwachung der Ostflanke.
Die endgültige Entscheidung wird bei der Tagung des Rates der Verteidigungsminister am 28. September in Brüssel erwartet. Anschließend könnte die Finanzierung über den künftigen Europäischen Wettbewerbsfonds aufgestockt werden, der in die Verhandlungen über den mehrjährigen EU-Haushalt für den Zeitraum 2028–2034 einbezogen ist.
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