Das Gericht in Magdeburg hat am Freitag Taleb Jawad al-Abdulmohsen, einen 51-jährigen Saudis, zu lebenslanger Haft verurteilt für den Anschlag, der am 20. Dezember 2024 verübt wurde, als er mit einem SUV in die Menge auf dem Weihnachtsmarkt fuhr und dabei sechs Menschen tötete und über 300 verletzte.
Die Richter erkannten die besonders schwere Natur des Verbrechens an, was eine vorzeitige Entlassung schwierig macht.
Al-Abdulmohsen, bekannt für seine extremistischen Ansichten und seine Sympathie für die rechtsextreme AfD, beschuldigte die deutschen Behörden, den saudischen Flüchtlingen keinen Schutz zu bieten. Der Staatsanwalt erklärte, dass der Angreifer aus Rache für einen gescheiterten Prozess und unbeantwortete Beschwerden gehandelt habe.
Dieser Vorfall hat die Debatten über Einwanderung in Deutschland angeheizt und das Image von Kanzler Olaf Scholz im Wahlkampf beeinträchtigt.
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