China hat den Bau des Chongtai-Tunnels abgeschlossen, dem längsten durchgehenden Abschnitt eines Hochgeschwindigkeitsbahn-Tunnels unter dem Yangtze-Fluss, eine bedeutende Errungenschaft in der Infrastruktur.
Der Tunnel wird die von Shanghai verwaltete Insel Chongming mit der Stadt Taicang in der Provinz Jiangsu verbinden.
Er wird es den Zügen ermöglichen, mit Geschwindigkeiten von bis zu 350 km/h zu fahren, wobei die Überquerung des Flusses etwa zwei Minuten dauert.
Die Arbeiten wurden mit dem Bohrgerät 'Linghang' durchgeführt, das einen 11,3 Kilometer langen Unterwassertunnel gegraben hat und damit einen Rekord für ein Gerät dieser Art aufgestellt hat.
Das Projekt, das auf 7,1 Milliarden Yuan (etwa eine Milliarde Dollar) geschätzt wird, ist Teil der Hochgeschwindigkeitsbahnlinie Shanghai–Chongqing–Chengdu, die eine Gesamtlänge von 2.000 Kilometern hat und mit Kosten von über 530 Milliarden Yuan geschätzt wird. Diese neue Infrastruktur wird wichtige Industrie- und Technologiezentren verbinden und Chinas Position im Bereich des Hochgeschwindigkeitsbahnverkehrs stärken.
Der Abschluss der Arbeiten ist für Ende dieses Jahres geplant und zeigt den technologischen Fortschritt Chinas im Bau von Unterwassertunneln.
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