Die Behörden in Brasilien haben am Freitag die Visaanträge von zwei Beamten der Regierung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, Riley M. Barnes und Samuel Samson, abgelehnt, die das Land vor den Präsidentschaftswahlen im Oktober besuchen wollten.
Die Entscheidung wurde vor dem Hintergrund von Verdachtsmomenten getroffen, dass der Besuch den Wahlprozess beeinflussen könnte, wobei die Behörden die amerikanische Initiative als potenzielle Bedrohung für die Glaubwürdigkeit des brasilianischen Wahlsystems interpretierten.
Die Wahlen in diesem Herbst werden den aktuellen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva und den Senator Flavio Bolsonaro, den Sohn des ehemaligen Präsidenten Jair Bolsonaro, gegenüberstellen. Jüngste Umfragen zeigen einen Vorteil für Lula, während Flavio Bolsonaros Kampagne von der Unterstützung des Präsidenten Argentiniens, Javier Milei, profitiert.
Das US-Außenministerium hat sich bisher nicht zu der Ablehnung Brasiliens geäußert, und diese Situation könnte die diplomatischen Beziehungen zwischen Washington und Brasília im Kontext der Wahlen belasten.
Quellen
Neueste Nachrichten
22:29
22:05
21:41
21:13
20:55
Mehr Nachrichten ansehen